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In den Abruzzen - dem wilden Herz von Italien - Columbus Reisetagebuch
Columbus Reisetagebuch

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt (Lao Tse)

In den Abruzzen – dem wilden Herz von Italien

Die erste Nacht verbringen wir in Guardiagrele, einem netten Städtchen am östlichen Rand der Abruzzen. Am westlichen Fusse des Majella Nationalparks gelegen. Leider ist Montag und alle Läden und Sehenswürdigkeiten sind geschlossen. Offenbar müssen sich die Einwohner vom Wochenendsturm erholen!
So erstaunt es uns umso mehr, dass wir von einer netten Frau eine persönliche Kirchenführung angeboten bekommen. Dies dann schlussendlich mit Erwartung auf eine Bezahlung. Doch die Lady ist sehr kompetent und zeigt uns begeistert die Schätze ihrer Kirche, die weltweit einzigartig sein soll.
Wo kann man schon über eine Rampe in die Kirche reiten und in einem Strassentunnel mitten durch die Kirche fahren?
Nein Spass beiseite, natürlich hat dieser Ort viele bedeutende Kunsthandwerker, die alle wertvolle Schätze für diese Kirche  schufen.

 

 

Die Abruzzen sind ein riesiges hügeliges und bergiges Gebiet des südlichen Apennins und liegen im Herzen von Italien. Das Gebiet weist mehrere Regional- und Nationalparks aus.
Tektonisch und geologisch ist es ein sehr komplexes Gebiet, da hier die Adria-Mikroplatte von Ost nach West verläuft und gleichzeitig die Eurasische und die Afrikanische Platte aufeinander stossen und weiter an der Alpenfaltung wirken. So haben wir alle noch die letzten grossen Erdbeben von 2009 in der Region L’Aquila und 2016 in der Region von Norcia, Castelluccio und Amatrice in Erinnerung.

 

 

Da wir uns nicht gross informiert haben, fahren wir der Nase nach und nach MapsMe, wohin es uns gelüstet. Doch schon im ersten Tal werden wir gestoppt, wir sind zu schwer. Also fahren wir alles wieder zurück und versuchen von einer anderen Seite an den Scanno- See zu gelangen. Hier ist es eher die Beifahrerin, die findet dass diese enge Schlucht, die Gola di Sagittario und die schmalen Tunnels eher nicht für unseren “Dicken” geeignet seien. Doch der Driver lässt sich nicht beirren und fährt laut hornend um die Kurven. Die Italiener indessen kann dies nicht gross beeindrucken, noch immer kommen sie Kurven schneidend und in grossem Tempo um die Ecke gebraust und hoffen, dass wir uns in Nichts auflösen.
Am späteren Nachmittag kommen wir dann doch noch am Lago di Scanno an, wo wir uns auf einem Parkplatz zu anderen Campern stellen. Dieser See scheint als Badesee sehr beliebt zu sein.
Es ist Wochenende und alles ist voll!
Wir packen unsere Bicis und umrunden den türkisblauen See inmitten der steilen Berge. Auch dem mittelalterlichen Städtchen Scanno statten wir noch einen Besuch ab. Am Abend geniessen wir ein Gratis- Gitarrenkonzert unserer Campingnachbarn.

 

 

Am nächsten Tag reisen wir weiter über den Godi-Pass hinunter an den Barrea-Stausee. Dieses Gebiet gehört zum Parco Nazionale d’Abruzzo Lazio e Molise. Durch die engen Kurven des Dörfchens Viletta di Barrea kommen wir nur mit zweimal ansetzen!! Schreck lass nach!! Über Pescasseroli rollen wir wieder zurück auf die Autobahn, um noch das Herzstück der Abruzzen, den Parco Nazionale del Gran Sasso e Monti della Laga zu erforschen.
Über L’Aquila, dass 10 Jahre nach dem Erdbeben noch immer mit Baukrähnen verstellt ist, reisen wir hinauf zum Campo Imperatore auf  2128m, wo einst Mussolini gefangen gehalten wurde. Schon die Fahrt hinauf ist spektakulär. Zuerst gefallen die mondähnlichen kahlen Hügel und ganz oben mitten in einem Gewittersturm ragen die felsigen Gipfel des Gran Sasso aus den Wolken.
Morgen wollen wir den Corno Grande mit 2912m besteigen.

 

 

Früh und bei wieder strahlenden Wetter machen wir uns auf die Tour.
Doch leider ist oben auf dem Gipfel bereits wieder alles in Wolken gehüllt und es ist windig und sehr kühl. So besteigen wir als Ersatz den Monte Aquila. Ein ebenso imponierender Gipfel mit prächtiger Rundsicht und schaurigen Tiefblicken. Am frühen Nachmittag wird der Himmel brandschwarz und wir schauen, dass wir zurück zu unserem rollenden Heim kommen. Kaum ist die Tür zu, öffnet der Himmel seine Schleusen. Ein wahrliches Wetter-Spektakel findet statt.

 

Wir wollen noch in den nördlichen Teil der Abruzzen, die sibillischen Berge, doch hier ist gute Planung gefragt, da nach dem Erbeben von 2016 noch viele Strassen gesperrt oder nicht für unser Gefährt befahrbar sind. Wir probieren ein paar Wege aus und kommen bis an den Lago di Campostoso und durch abenteuerliche Schluchten nach Teramo und Ascoli Piceno bis nach Montefortino. Hier finden wir am Rande des kleinen Dörfchen einen Stellplatz mit Blick in die Berge. In dieser Nacht findet eine totale Mondfinsternis statt. Doch leider liegt unser Stellplatz etwas ungünstig hinter dem Hügel und wir kriegen bloss noch den letzten Teil der Finsternis zu Gesicht.
Am nächsten Tag wollen wir im Gebiet des Monte Vettore und Lago Pilato wandern gehen, doch nach verschiedenen Versuchen, mit unserem Gefährt dort hin zu gelangen, geben wir frustriert auf. Entweder sind wir zu hoch, zu breit oder zu schwer!

 

 

Wir beschliessen, die Berge zu verlassen und wieder ans Meer zu fahren. Doch plötzlich zeigt unsere Batterie eine Störung an. Es sei keine Batterieladung mehr möglich. Die Spannung sinkt und die Batterie entleert sich sehr schnell, so dass wir an einer Tankstelle einen Notstopp einlegen. Wir suchen im Handbuch, schicken Mails und kriegen die Adresse einer MAN- Garage in Pescara. Es ist Freitagmittag und das Thermometer zeigt über 30 Grad!
Endlich um 3 Uhr am Nachmittag treffen die MAN- Serviceleute ein. Das nächste Problem lässt nicht auf sich warten, die Kabine lässt sich nicht kippen!!! Es wird geflucht, geraucht und uns versichert, dass sie dies noch nie erlebt hätten. Sehr tröstlich für uns!
Dann beschliessen die Serviceleute, Ersatzbatterien einzusetzen und uns nach Pescara zu geleiten, wo wir dann das Wochenende auf einem Supermarktparkplatz verbringen sollen, der sehhhhr schön und direkt am Meer gelegen sei, um dann am Montag zu ihnen in die Garage zu fahren. Na, es bleibt uns nichts anderes übrig und wir nehmen diese Notferien in Pescara an der Adria an. Wie gesagt, es ist Wochenende, dies Ende Juli und dazu noch an der Adria!!!

 

 

Mit unseren Fahrrädern sehen wir uns diese Traumbeach mal an: Mindestens 20 km Bagno an Bagno, Sonnenschirm an Sonnenschirm. Es kommt uns vor wie in einem surrealen Film. Es gibt Kindertanzen, Aquafitness, Beachparties und grausliges Wasser – und am Abend einen Lunapark mit lauter Musik direkt neben unserem Parkplatz.
Na ja – wir habens überstanden. Es gibt Leute, die buchen ja hier ihre Ferien. Wenigstens haben wir zweimal gut gegessen. Ristorantes gibt es hier ja wie Sand am Meer.

 

 

Endlich am Montag werden wir pünktlich um 9 Uhr abgeholt und in die MAN- Garage gelotst. Hier wird wieder festgestellt, dass sich die Kabine immer noch nicht kippen lässt. Mit einer Ersatzpumpe eines anderen LKWs (dank der Idee des senegalesischen Mechanikers) gelingt dies dann doch. So wird der Missetäter, eine Sicherung, zwischen Batterie und Lichtmaschine gefunden.
Juhu, die Batterie lädt wieder!
Doch beim Nachprüfen, ob sich die Kabine jetzt kippen lasse, geht wieder nichts mehr. Da lässt dann der ganze Elan des Serviceteams rapide nach und die Schulter wird gezuckt. Wir sollten noch länger hierbleiben. Da wir auf keinen Fall weitere Zwangsferien in Pescara wollen, geben wir an, dass wir eine Garage in Deutschland suchen  und so schnell als möglich nordwärts reisen wollen.
Dies machen wir dann auch und flüchten so schnell uns unsere Räder tragen in den Norden. In zwei Tagen, mit Stopps in Gabbice Mare und in Mantua sind wir nach Meran gereist.
Mantua ist eine Entdeckung wert. Eine tolle Stadt. Doch bei fast 40 Grad einfach zu heiss. Wir freuen uns auf die Berge. Wir haben uns die Dolomiten vorgenommen.

 

 

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