Warning: Use of undefined constant response - assumed 'response' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 670

Warning: Use of undefined constant feedMessageResponse - assumed 'feedMessageResponse' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 670

Warning: Use of undefined constant totalCount - assumed 'totalCount' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 670

Warning: Use of undefined constant response - assumed 'response' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 672

Warning: Use of undefined constant feedMessageResponse - assumed 'feedMessageResponse' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 672

Warning: Use of undefined constant messages - assumed 'messages' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 672

Warning: Use of undefined constant message - assumed 'message' (this will throw an Error in a future version of PHP) in /home/reisetag/public_html/columbus-reisetagebuch/wp-content/plugins/mactrak/wp_mactrak_plugin.php on line 672
Australia 2019 - Teil 1 Im tropischen Norden NT - Columbus Reisetagebuch
Columbus Reisetagebuch

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt (Lao Tse)

Australia 2019 – Teil 1 Im tropischen Norden NT

Australia 2019 – Teil 1 – Im tropischen Norden NT

 

Am 3. Oktober 2019 haben wir unser Rallye- Ziel Darwin erreicht. Am 7. April 2019 sind wir zu Hause in Winterthur abgefahren und nach ziemlich genau 6 Monaten, unzähligen Abenteuern und etwa 27´000 Kilometern mehr auf dem Tacho in Dili Osttimor angekommen. Dies praktisch alles auf Teerstrassen! Was anfänglich unglaublich erschien, ist uns tatsächlich gelungen!
Während unser LKW „Columbus“ klinisch geputzt ( in einer 8-tägigen Aktion auf einem staubigen und heissen Hotelparkplatz) auf die Verschiffung nach Australien wartet, fliegen wir bereits voraus nach Australien, um eine dreiwöchige Tour im gemieteten Landcruiser mit Dachzelt zu unternehmen.
Nach einem kurzen 70- minütigen Flug von Dili (Osttimor) sind wir auf dem roten Kontinent gelandet. So kurz und schmerzlos hätte ich mir die letzten Flüge von zu Hause aus auch gewünscht – oder war da doch etwas dazwischen? (Siehe Beiträge Europa- Australien)

Auf jeden Fall sind wir ohne Probleme mit all unseren Gewürzen über den Zoll gekommen und per Taxi bereits um 14:00 in der Camper- Vermietung. Dort wird uns mitgeteilt, dass unser Fahrzeug noch im Service sei und erst zwei Stunden später bezogen werden könne. Zur Überbrückung wird uns aber ein Fahrzeug zum Einkaufen zur Verfügung gestellt. Im Shopping Center lösen wir ein Telstra- Abo und kaufen ein paar Kleinigkeiten an Lebensmitteln für die ersten Tage. An der Kasse kommt der nächste Schock: Australien ist teuer, sehr teuer!!!

Um 16 Uhr ist unser Landcruiser mit Dachzelt dann bereit. Im Eiltempo wird uns der Wagen erklärt. Es ist bereits spät und wir müssen noch vor 17 Uhr einen Campingplatz aufsuchen, denn ab dann sind die Australier am „ Fischen“ und alles geschlossen. Netterweise ruft der Vermieter beim Campingplatz Oasis an und kündet unser „late arrival“ an. Wir müssen aber vorher noch im Campingworld vorbei fahren und einen Wasserkanister und ein Moskitozelt besorgen. Denn das Dachzelt aus dichtem Zeltstoff ( bei 40° im Schatten!) ist unbrauchbar mit seinen zwei sehr kleinen dreieckigen Luftöffnungen und gar nicht so, wie wir es auf dem Bild im Internet bestellt haben. Eine Auszugs-Küche ist auch nicht vorhanden, nicht mal einen Wasserkanister konnte uns zur Verfügung gestellt werden. Der Liegeplatz im Auto ist nicht für zwei Personen ausgelegt und die hochwertige Liegematte eine harte Turnmatte. Das scheint ein knallhartes Hardcore- Camping zu werden. Unsere Beschwerde ans Büro in Perth bleibt erstmals unbeantwortet.
Ob all dieser Hektik bleiben unsere gesamten Einkäufe im Ersatzauto in der Vermietstation liegen und Beat muss nochmals zurück fahren. Ich sitze derweil mit all dem Gepäck, den zwei schäbigen und halbdefekten Campingstühlen und dem schmuddeligen Klappertisch auf dem Campingplatz, die Dämmerung beginnt und mit ihr kommen die Mücken. Ich flüchte mich in die Dusche. Denn Einrichten kann ich nichts – kochen auch nicht- ich frage mich, wie wir die drei Wochen überstehen ohne unseren Columbus. Das ist ein echter Totalabstieg!
Im Stockdunkeln, bzw. im Schein unserer Stirnlampen gibt es dann doch noch ein kurzes Abendbrot, bevor wir uns ans Bett richten machen. Todmüde fallen wir auf die harten Matten und werden von den Stimmen der vielen Vögel wieder geweckt. Mit verspanntem Rücken und schmerzen Hüften beschliessen wir am nächsten Morgen aufblasbare Liegematten zu kaufen, bevor wir uns auf den Weg in den Litchfield NP machen.

 

 

 

Lichtfield NP vom 4.- 9. Oktober 2019

Für drei Nächte quartieren wir uns im Wangi Falls Camping des Nationalparkes ein. Der Camping ist nett gelegen, an einem wunderbaren Felspool mit zwei Wasserfällen. Leider ist gerade Wochenende und der Pool sehr gut besucht. Es ist brütend heiss – und die Fliegen nerven – viel mehr als im Wasser zu hocken mögen wir fast nicht tun. Ein kurzer Morgenspaziergang in der “ Morgenfrische“ oberhalb der Wasserfälle liegt gerade noch drin. Es ist unglaublich, dass bei diesem kleinen Rinnsaal von Fluss überhaupt noch ein Wasserfall bis in die Tiefe rauscht. Regenfälle scheint es in letzter Zeit ebenfalls keine gegen zu haben und hohe Berge sind auch nicht in Sicht. Die Rangerin nach dem Wasserwunder gefragt, meint dass der Boden die Wassermengen „from the wet“ aufsauge wie ein Schwamm und somit das ganze Jahr Wasser zur Verfügung stünde. Die Natur lässt erahnen, wie es in der Regenzeit aussieht: In einzelnen Schluchten steht ein Monsun- Regenwald, oben auf dem Rim ist alles knochentrocken und zu grossen Teilen verbrannt. Unzählige Vögel und grosse Flughunde leben hier. Ihr Geruch ist von Weitem wahr zu nehmen.

 

 

In der Nacht wird es überraschend bis 23°kühl, die grüne Wiese ist zum Liegen ebenfalls eine Wohltat, weil sicher zehn Grad kühler als die übrige Umgebung. Gerne teilen wir die kühle Wiese mit Kängurus und beobachten den Balztanz des Great Nordern Butcher Bird und wundern uns ob der kuriosen Blätternester der Green Ants.

 

 

Ein Tagesausflug zum Florence Wasserfall führt uns durch sehr viel verbranntes Land. Der Florence Fall ist nicht grad so einfach zu erreichen, er muss über eine längere Treppe runter bestiegen werden. Das Wasser unten ist herrlich erfrischend. Das wissen aber auch viele Australier, die sich am Sonntag hier zu erholen scheinen. Der Campingplatz hat uns nicht so überzeugt, da praktisch kein Schatten vorhanden ist – und unzählige Fliegen ihr Nervenspiel betreiben. Ohne Kopfnetz kein Aushalten!!!
Wir besuchen natürlich auch den Tolmer Falls- Lookout mit einem Blick tief hinunter in die Schlucht und die Lost City- Region mit den tollen Felsformationen. Letztere kann nur mit 4x 4 Fahrzeugen befahren werden.

 

 

Nach drei Nächten fahren wir über die 4×4 Piste nach Daly River weiter. Über sandige Pisten, durch den Reynolds River, viel verbranntes Land, an Wasserlöchern mit Störchen und anderen Wasservögeln vorbei und über die Ebenen mit den tausend Termitenhochbauten führt eine abwechslungsreiche Piste Richtung Daly. Wir übernachten beim Suprise Canyon und sind mutterseelenalleine. Das heisst mit tausenden von Fliegen natürlich.

Der untere Wasserpool ist verschlammt und animiert nicht zum Schwimmen. Dafür finden wir mit ein bisschen hochklettern einen wunderbaren Pool ganz für uns allein. Was alles in der Tiefe da drin wohnt, wollen wir gar nicht wissen. Wir geniessen die Kühle, die Stille und die Landschaft.
Es wäre idyllisch hier – wenn bloss diese Plagegeister von Fliegen nicht wären. Wer die erfunden hat, sollte gestraft werden! Im Internet über die Fliegenplage nachgelesen, hat die Plage mit dem Einführen der Rindern zu tun. Offenbar gibt es in Australien keine Mistkäfer, die die Kuhfladen abbauen oder nicht die richtigen Käfer. Ich schlage vor, dass jeder Tourist ein Döschen Mistkäfer aus seinem Land einführt, dann wird die richtige Sorte sicher dabei sein.

 

 

 

Nitmiluk NP – vom 8. bis 13. Oktober 2019

Über den landschaftlich schönen 4×4 Reynolds River Track und Pine Creek fahren wir nach Katherine, wo wir unsere Vorräte aufstocken. Da Katherine trocken ist, also eine restricted Area ist, gehört der Biereinkauf zu den komplizierteren Dingen: Am Eingang begibt man sich in die Schlange um den Pass vorzuweisen. An der Kasse ist der Pass nochmals vorzuweisen, der wird Name notiert und die Menge des Einkaufes und nach dem Wohin gefragt. Wir hatten jedoch Glück, dass der Laden überhaupt offen war, denn am Wochenende kriegt man in Katherine keinen Alkohol. Dies seien alles Maßnahmen, um das Alkoholproblem der Aborigines einzudämmen. Na dann prost, denn diese wissen offenbar wie man zu Alkohol kommt!

Gut ausgerüstet besuchen wir die Katherine Gorge, die wir vor etwa 12 Jahren in der Wetseason besucht haben und mutterseelenalleine auf dem verregneten Campingplatz sassen. Ausflüge waren damals praktisch unmöglich, da das Wasser etwa 10 Meter über dem normalen Level die Schlucht füllte.
Wir quartieren uns wieder im privaten und eher teuren Campground ein und geniessen den Luxus des Schwimmingpools und des Poolrestaurants. Bei Temperaturen über 40° und wenig Schatten wahrlich kein Luxus. Beat hat mir am Morgen mit dem Stuhlbein zwei Zehen ramponiert, so dass ein Wanderausflug nicht mehr möglich ist und uns ein 4 stündiger Kanuausflug für 72 AUD pro Person schlicht zu teuer ist!

 

 

Über einen weiteren Zugang vom Stuart Hwy fahren wir noch in den zweiten Teil des Nitmiluk Parkes, zu den Edith Falls. Wir quartieren uns im einfachen Camping ein und schwitzen bei Temperaturen über 40 Grad. Unserer Columbus fehlt uns enorm, wie schön kühl wäre es doch bei Mittagshitze.
Dafür bietet Edith Falls mehrere Badepools von bester Manier. Ich glaube, dass dies der tollste Badepool vom ganzen Northern Territory sein muss. Es gefällt uns so gut hier, dass wir an zwei gedachte Tage nochmals zwei anhängen und somit kleine Badeferien eingeben. Ein bisschen Erholung nach dem vielen unterwegs sein tut einfach gut. Die Seele baumeln lassen, wieder mal ein Buch lesen und ganz viel schwimmen. Am frühen Morgen liegt ein stündiger Walk zu den oberen Pools noch drin, danach wird es einfach zu heiss und wir ergeben uns dem paradiesischen unteren Badepool. Zeitweise sind wir ganz alleine, zwischendurch machen Tours ihren obligaten kurzen Zwischenstopp und am Abend finden sich noch ein paar unentwegte Camper ein. Nach den australischen Frühlingsferien wird es noch einsamer und wir geniessen das Paradies in vollen Zügen. Am Abend wird das Licht besonders schön und die beleuchteten Felsen werfen goldenes Licht auf das Wasser. Mit Hilfe der neu erworbenen Badesnudels floaten wir durch weiches flüssiges Gold. Nach vier Tagen, die Dame am Empfang meinte bereits, dass wir ja sehr viel Zeit hätten, verlassen wir schweren Herzens das Paradies und fahren wieder nordwärts Richtung Kakadu NP weiter.

 

 

 

Kakadu NP 14. – 17. Oktober 2019

Wir fahren vom Südeingang in den Park und möchten im Mary River Roadhouse die benötigen Parkpässe kaufen. Doch ohne Erfolg – Pässe gebe es bloss im Visitor Center von Jabiru – so sind wir im südlichen Teil ohne solche Pässe unterwegs. No worries!
Unterwegs fahren wir einige einfach Campingplätze im südlichen Park an, doch keiner bot genügend Schatten, so dass wir bis nach Coiinda fahren und uns im schönen Lodge Camping einquartieren. Wir geniessen die tolle Badelandschaft und ein gutes Essen im Resort eigenen Biergarten. Nicht ganz billig alles, das Bier gleich teuer, wie bei uns im Brüllbiersgarten. Die ganze Anlage kommt gepflegt daher und lädt ein länger zu verweilen. Doch wir ziehen am nächsten Morgen weiter nach Jabiru, dem Hauptzentrum des Parkes. Auf der Strecke besuchen wir in Nourlangie die sehr sehenswerten Felsmalereien.

 

 

Felsmalereien von Nourlangie

 

Im Visitor Center werden die Pässe gelöst, stolze 40 AUD pro Person! Ich geniesse noch die Kühle eines sehenswerten 1- stündigen Filmes über den Park. Schön gekühlt suchen wir uns eine Bleibe für die nächsten zwei Tage in Jabiru. Jabiru ist ein kleines Verwaltungszentrum mitten im Busch und wirkt in dieser Saison wie ausgestorben. Wegen der Hitze ist die Grösse des Swimmingpooles entscheidend, wir entscheiden uns für die Kakadu Lodge. Die Anlage ist nicht besonders ansprechend, mit wenig Grünflächen und wirkt ungepflegt und eher herunter gekommen. Doch der Pool ist einladend und total notwendig bei dieser Hitze!
Für den nächsten Tag buchen wir die Morgen- Cruise von Guluyambi, eine von Aborigines geführte Kultur Tour auf dem East Alligator River.
Am frühen Morgen fahren wir nach Ubirr zu den berühmten Felsmalereien. Die Malereien sind nicht mehr so toll erhalten wie diejenigen von Nourlangie, dafür ist der Ausblick vom Felsplateau ganz oben über das Arnhemland überwältigend. Nur schon dafür lohnt sich der ganze Schweiss! Ein Sonnenuntergang hier oben muss traumhaft sein! Doch im Dunkeln zurück fahren möchten wir nicht, wegen der vielen jumping Kängurus.

 

 

Viel anderes gibt es hier jedoch nicht zu unternehmen bei der Hitze und wir fahren zum Einkaufen nach Jabiru. Der Supermarkt sieht aus wie von einer Horde Wildschweinen durchwühlt und wirkt nicht sehr einladend. Doch was will man, es ist die einzige Möglichkeit hier einzukaufen.
Früh am nächsten Morgen geht es auf die Guluyambi Cultural Cruise. Während wir in einer kleinen Gruppe auf dem East Alligator River herum geschippert werden, erklärt uns ein aboriginal Guide einiges aus seiner Kultur. Vor allem Jagdmethoden -und Überlebensstrategien in dieser durch die 12 Jahreszeiten geprägten Landschaft des Arnhemlandes. Wir betreten als ganze Gruppe auch kurz sein Arnhemland und merken, dass er sichtlich stolz auf sein Land ist, und dass er sehr deutlich unterscheidet zwischen Kakadu NP und seinem Heimatboden.

 

 

 

 

Bei Cahill Crossing, der Fuhrt über den Alligator River hinüber ins Arnhemland liegen sie zu Dutzenden rum, die Namensgeber des Flusses – die Alligatoren. Dies muss wegen der Ebbe und Flut ein guter Platz sein, da bei Flut Dutzende von Fischen flussaufwärts gespült werden, direkt in die zahnbewaffneten Schlünder der Riesenviecher. Schon eindrücklich diese prähistorischen Tiere, Muskelpakete pur mit 80 Zähnen bewaffnet, die bis zu 50 mal im Leben nachwachsen, jeder einzelne Zahn wird einmal im Jahr durch einen neuen ersetzt. Bis zu einer Stunde können Sie unter Wasser bleiben und die Beute anvisieren. Derweil steht das Herz praktisch still. Bloss noch alle 40 Sekunden schlägt es, wenn sich das Tier unter Wasser völlig entspannt. Die Tour ist gut gemacht, ein bisschen trocken durchgeführt und leider sehr teuer, wie fast jede Unternehmung hier im Norden Territory.

 

 

 

Jetzt wären wir eigentlich durch auf unserer Tour durch den hohen Norden. Doch von unserem Verschiffungsagenten haben wir immer noch nichts gehört, außer dass das Schiff angekommen sei und unser rollendes Heim hoffentlich im Hafen von Darwin steht.
Das Carnet sei weitergeleitet worden und wir warten auf die Quarantäne- Kommission. Es eilt also nicht, um bereits jetzt nach Darwin zu fahren.
Wir übernachten noch zwei Nächte im wunderbar schattigen Mary River Wilderness Retreat und buchen nochmals eine Bootstour, diesmal auf dem Corroboree Billabong. Wir melden uns für die Wetland- Lunch Cruise an, das ist eine 2.5- stündige Bootstour inklusive Lunchpaket auf dem Mary River. Diese Tour ist völlig anders als die Letzte – inmitten von unzähligen blühenden Lotusblumen gehen wir auf Vogelentdeckung und sichten von Jabirus über Eisvögel und Jesuswalker so einiges an einheimischer Vogelwelt. Ganz unspektakulär und ruhig gleiten wir durch die manchmal sehr engen und dicht bewachsenen Passagen und geniessen unseren Lunch mit Krokodilen und Seeadlern. Der Guide ist sehr engagiert und unterhaltsam und weiß so einiges zu berichten. Die Wetlandcruise ist eine empfehlenswerte Tour, leider auch ziemlich teuer.

 

 

 

 

Cox Peninsula 19.& 20. Oktober 2019

Da wir immer noch auf die Freigabe unseres Columbus warten, fahren wir diesmal ans Meer, hinaus auf die Cox Peninsula – einem Fischer- Paradies. Hier gibt es viel unberührte Natur und wunderschöne Strände. Diese sind jedoch leider nicht zum Baden geeignet wegen den Krokodilen und den Stingers. Bei Mandorah gibt es einen tollen Blick hinüber nach Darwin. Mit einer Personenfähre könnte man sich in die Stadt und umgekehrt fahren lassen.
An der Dundee Beach gibt es tolle Felsformationen – auch hier Fischerparadies und nicht Badeparadies.

 

 

 

 

Allmählich gehen uns die Ideen aus und wir besuchen in der Not – denn der Naturpool in Berrysprings ist because of seasonal Closure  geschlossen – den Territory Park, eine Art Zoo über Fauna und Flora des Northern Territory. Wir kommen gerade rechtzeitig zur sehenswerten Greifvogelshow. Auch das Aquarium und das Haus der nachtaktiven Tiere ist sehr attraktiv gemacht, vor allem angenehm kühl. Überhaupt ist der ganze Park schön gestaltet und mit einem Shuttle Train sind alle Stationen erreichbar. Doch es ist so heiss, dass wir nach drei Stationen zurück in das gekühlte Restaurant flüchten und lesender weise bis zum sanften Rauswurf durch das Personal die heisse Zeit des Tages aussitzen. Wir kommen uns vor wie homeless People – und sind dies ja im wahrsten Sinne auch – wann endlich erhalten wir unseren Columbus!!!

 

 

 

 

Litchfield NP zum Zweiten 21. – 25. Oktober 2019

Da wir immer noch keine Goodnews unseres Agenten in Darwin haben, beschließen wir nochmals in den Litchfield NP zu fahren, um die Wartezeit bis zur Camperabgabe an den schönen Naturpools, anstelle von Campingpools zu verbringen. In Wangi Falls flüchten wir jedoch wegen eines Buschbrandes und der enormen Rauchentwicklung wieder. Der Campinghost schätzt die Situation jedoch nicht als dramatisch ein, notfalls würden wir evakuiert werden. Wir wollen jedoch nicht mitten in der Nacht panikartig fliehen müssen und fahren kurz vor dem Eindunkeln noch zum Florence Falls Campground. Denn der Rauch ist enorm und erschwert das Atmen – die Sonne ist verdunkelt – es wirkt wie eine Weltuntergangs Szenerie. Das brauchen wir derzeit nicht!

 

 

 

 

Der Umzug nach Florence Falls erweist sich als Glückszug, entdecken wir so doch die wunderschönen Buley Rockholes, ein schönes fließendes Gewässer mit vielen Badepools und glasklarem Wasser. Ein wenig Miniaturausgabe von Melezza feeling kommt auf – und wir bleiben gerade vier Tage.
In der Nacht heulen die Dingos und am Tag nerven die Fliegen- was will man mehr!

 

 

 

Darwin 25. -1. November 2019

Am 25. Oktober müssen wir unseren Mietwagen abgeben und begeben uns in Darwin ins Hotel. Nun beginnt die “harte Wartezeit “ auf den Columbus. Wir quartieren uns mal für drei Nächte in ein Hotel an der Waterfront ein und hoffen, dass wir bis dann unser Home wieder kriegen. Doch eine Woche lang hören wir einfach nichts. Wir müssen das Hotel wechseln, da unser erstes Hotel ausgebucht ist. So vergehen nochmals fünf Tage mit warten. Leider haben wir keinen Computer, sonst könnten wir an der Website arbeiten. Dafür habe ich wieder mal Zeit für einen Coiffeur Besuch. Nach dem Blick in den Spiegel folgt an der Kasse dann der nächste Schock! Soviel habe ich in meinem Leben noch nie bezahlt. Darwin ist ein ultra teures Pflaster. Da ist Zürich ein Klacks dagegen.

 

 

Darwins Sehenswürdigkeiten

 

 

Allmählich haben wir sämtliche Sehenswürdigkeiten von Darwin abgeklappert. Die Lagune mit der neuen Überbauung, das Kunstmuseum, den Botanischen Garten, die Stokes Hill Warft. So bleibt uns nichts mehr übrig, als am Abend die tropische Stimmung der beginnenden Regenzeit zu genießen und die feinen aber leider sehr teuren Restaurants aufzusuchen. Mittlerweile sind auch fast alle Teilnehmer unserer Gruppe eingetroffen und wir genießen noch ein paar schöne Abende und schwelgen in Erinnerungen.

 

 

Am 1. November erreicht uns die frohe Botschaft, dass wenn wir bis 15 Uhr die Kosten überwiesen haben, unser Fahrzeug als erstes aus dem Zoll raus dürfe. Fünf Minuten später sind wir mit einem Uber Taxi bereits zum Hafen unterwegs. Vielleicht hat sich die Branch Managerin durch meine Klagen erweichen lassen, denn unsere Agentin ist unbrauchbar, nach ihr hätten die ersten ihre Autos viel später gekriegt. Am 1. November kommen mit uns vier Autos frei, für Michel ist dies ein wunderbares Geburtstagsgeschenk.

Wir genießen noch einen letzten schönen gemeinsamen Abend bei Michels Geburtstag Einladung in der “ Warft One” . Sogar die Eröffnung der Ausstellung von Bruce Monroe’s Lichterskupturen können wir noch erleben. Ein wunderbarer Abschluss!

 

 

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

© 2020 Columbus Reisetagebuch

Thema von Anders Norén