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Sizilien - wandern auf verbotenen Wegen - Columbus Reisetagebuch
Columbus Reisetagebuch

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt (Lao Tse)

Sizilien – wandern auf verbotenen Wegen

Am 11. Juni 2018 haben wir nach ziemlich genau 1 Monat unterwegs sein Sizilien erreicht. Der erste Eindruck mit dem vielen Müll und den sanierungs-bedürftigen Autobahnen hinterlassen ein zwiespältiges Gefühl. Das letzte Mal, als wir Sizilien besuchten war vor 10 Jahren. Dies noch mit unserem blauen Bavaria-Campingbus. Wir benutzen unsere alte zerschlissene Karte, auf der ich besonders schöne Orte eingetragen habe. Doch konkrete Erinnerungen haben wir keine mehr und lassen uns überraschen.

 

 

Den ersten Ort, den wir anfahren ist Tindari, mit einem Kloster hoch oben auf dem Fels, einem schönen Sandstrand und einer Süsswasser- Lagune. Wir richten uns auf einem Campingplatz ein und geniessen das schöne Wetter mit baden und kanütlen. Am Nachmittag kommt kräftiger Wind auf, so dass wir am Abend fix und fertig vom Paddeln in unsere Betten sinken.

 

 

Auf der Weiterfahrt wollen wir Cefalù einen Besuch abstatten. Doch mit unserem “Dicken” haben wir keine Chance, einen Parkplatz zu finden. Da wir Palermo grossräumig umfahren wollen, nehmen wir die kostenpflichtige Autobahn – und kommen in der Stadt trotzdem in den Stau!
Unser nächstes Ziel ist das Capo San Vito, dort erhoffen wir uns, endlich mal ein bisschen frei übernachten zu können. Vom letzten Besuch hatten wir diesen Ort als Freisteh- Eldorado im Kopf. Doch scheinbar haben sich die Zeiten sehr geändert. Die schönen Plätze sind abgesperrt. Das ganze Gebiet ist ein Naturschutzgebiet geworden und fürs Parkieren muss bezahlt werden. Doch dank unserer Erfahrung im allen- Widerständen- zum- Trotz- ein- Plätzchen- zu- finden, gelingt uns dies auch hier. Zwar ist der Platz, wie überall in Sizilien vermüllt und mit Scherben gesät, doch wir stehen direkt am Meer, mit grandiosem Ausblick auf die Berge rund um die Bucht. Das Wetter beschert uns ein grandioses Schauspiel mit Wetter und Wellen. Wir bleiben drei Tage.

 

 

Für die weiteren Exkursionen haben wir unsere Füsse und die Bicis. Da grade kein Badewetter angesagt ist, umrunden wir mit den Bicis und zu Fuss den 600 Meter hohen Monte Cofano. Zwar ist von offizieller Seite dieser Wanderweg wegen Steinschlag gesperrt, doch wenn wir das Risiko selber tragen, können wir trotzdem wandern gehen. Dies wird uns nach langem Verhandeln mit dem netten Herr im Eintrittshäuschen zum Park erklärt. Ich antworte ihm, dass wir jeden Tag die Verantwortung für unser Tun selber tragen. Eintritt müssen wir keinen bezahlen, da der Park ja gesperrt ist.

Ja, so ist es mit vielem hier in Italien. Vieles ist verboten – doch gehandelt wird meist nach eigenem Gusto!

 

 

Am nächsten Tag ist Traumwetter angesagt, so fahren wir mit unseren Bicis nach San Vito lo Capo und stürzen uns in den italienischen Samstags- Baderummel. San Vito ist richtig touristisch mit vielen Bagnos und Restaurants. Wir finden kaum ein Plätzchen für unsere Tücher. Doch wir sind halt nicht die einzigen, die diesen karibisch anmutenden Traumstrand mit dem türkis blauem Wasser und dem schneeweissen Sand toll finden. Hier hätte es auch genügend Stell- und Campingplätze, doch kehren wir gerne wieder an unseren privaten Stellplatz in der Ruhe zurück.

 

 

Auf der Weiterfahrt nach Trapani besuchen wir die mittelalterliche Stadt Erice. Auf Maps finde ich eine Seilbahn, die zu diesem Städtchen hoch auf einem Hügel hinfahren soll. Ein Blick auf die Webseite zeigt uns, dass die Seilbahn auch tatsächlich in Betrieb ist. So fahren wir mit unserem “Dicken” den Parkplatz an und lassen uns gemütlich in den Himmel gondeln. Doch welch Schreck – auf halber Höhe werden wir in eine dicke Nebelschicht eingehüllt. Die Sicht ist weg und es wird saukalt! Na sowas, das gibt es doch nur in der Schweiz und nicht auf Sizilien! Wir sollen jedoch noch weitere Male mit diesem Phänomen des morgendlichen und (abendlichen) Küstennebels konfrontiert werden. Das passiert halt einfach, wenn warme feuchte Luft von der aufgeheizten Landmasse auf das kalte Meer trifft.

 

 

Erice ist ebenfalls, wen wundert, ein touristisch vermarktetes Städtchen. Wir geniessen nach der Nebelauflösung doch noch Sonne und den super Ausblick von hier oben, bestellen in einem Restaurants Aranchini, eine typisch sizilianische Speise.
Erice ist ebenfalls bekannt für seine Süssigkeiten, die im Mitttelalter von den Nonnen hergestellt wurden und so begehrt waren, dass es ihnen verboten wurde. Natürlich kaufen wir einige der Süssigkeiten und verlassen dann den Rummel wieder. Sanft entschweben wir mit der österreichischen Seilbahn dem 750 Meter hohen Hügel.

 

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